Förderaufruf des BMDV für Kommunen

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) unterstützt mit einem weiteren Förderaufruf Kommunen bei der Erstellung oder Fortschreibung von nachhaltigen urbanen Mobilitätsplänen. Mit der Förderung werden auch begleitende Maßnahmen wie der Aufbau von Kapazitäten und Expertise in den Kommunalverwaltungen oder die Evaluation durch Mobilitätsindikatoren gefördert. Die Förderquote liegt bei 65 Prozent bzw. 80 Prozent für…

AGFS NRW veröffentlicht Leitfaden zu schnell umsetzbaren Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr

Der „Leitfaden Sofortmaßnahmen“ der AGFS NRW ist ab sofort zum Download in der Mediathek erhältlich. Als zentraler Baustein der AGFS-Umsetzungsinitiative erleichtert er Planenden die Recherche nach Lösungsansätzen zur Schließung von Lücken im Fuß- und Radverkehrsnetz – mit dem Fokus auf eine ressourcenschonende Realisierung. Die erste Auflage des Leitfadens enthält zehn Datenblätter mit einer Auswahl von streckenbezogenen…

Der TÜV fordert mehr für den Fuß und Radverkehr zu tun

Schön, wenn der TÜV einem gute Arbeit bescheinigt… Aus der PM anlässlich der Vorstellung der „TÜV Mobility Studie 2024“, für die Ipsos im Auftrag des TÜV-Verbands 2.500 Personen ab 16 Jahren befragt hat. „Die Neugestaltung des Verkehrsraumes ist die Kernaufgabe für eine nachhaltige und sichere Mobilität“, sagte Dr. Michael Fübi, Präsident des TÜV-Verbands, bei Vorstellung…

Urteil zum Gehwegparken: Kommunen müssen handeln

Anwohner können von Behörden verlangen, gegen illegal auf dem Gehweg geparkte Autos vorzugehen – bei erheblichen Beeinträchtigungen. Das Bundesverwaltungsgericht betonte in seinem Urteil zum Gehwegparken in Bremen die Schutzwirkung der Verkehrsregeln für Anwohnende und die Allgemeinheit. „Das Berufungsgericht hat ohne Bundesrechtsverstoß angenommen, dass das § 12 Abs. 4 und 4a StVO zu entnehmende Gehwegparkverbot eine…

Neuer Leitfaden „Fahrradstraßen“ aus Sachsen

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) und der wegebund (Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs e V ) haben den vorliegenden Leitfaden zu Fahrradstraßen gemeinsam entwickelt. Das SMWA, auch in seiner Funktion als oberste Straßenverkehrsbehörde, empfiehlt seine Anwendung allen Kommunen in Sachsen Teile des Leitfadens wurden auf Basis einer…

Landkreis Lünebürg veröffentlicht virtuelle Plattform für kreisinterne Abstimmungsprozesse

Auszüge aus der Presseerklärung des Landkreises: Im Rahmen des Projekts „Radverkehrsförderung 3.0“ (RVF 3.0) hat der Landkreis Lüneburg die virtuelle Plattform für Abstimmungsprozesse rvf.online gestartet, die jetzt auch über die Website des Landkreises erreichbar ist. Marina Schweikert vom Fachdienst Mobilität des Landkreises Lüneburg erklärt, wie rvf.online funktioniert: „Unsere Kommunen haben nicht immer das nötige Personal,…

Studie des Fraunhofer Instituts (ISI): Potential des Radverkehrs bei über 30%

Der ADFC hat beim Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI eine Studie zum Potenzial des Radverkehrs für den Klimaschutz in Auftrag gegeben. Bei entsprechenden Bedingungen könne Deutschland den Radverkehrsanteil an Wegen bis 30 Kilometer Länge bis 2035 verdreifachen und so 19 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr im Verkehrssektor einsparen, fasst der Fahrradclub das Ergebnis…

Radwegbeschich­tungen: Epoxid­harz oder Kalt­plastik? Und was ist mit Mikroplastik?

In Berlin läuft derzeit eine Untersuchung über 5 Jahre, welches Beschichtungen sich in der Praxis bewähren. Auf der Seite von InfraVelo werden die verschiedenen Arten beschrieben. Auch das Thema Mikroplastik wird angesprochen, denn der Abrieb von Fahrbahnmarkierungen und Grünbeschichtungen verursacht Mikroplastik. Allerdings nur in verhältnismäßig geringen Mengen… Zur Seite infraVelo wurde 2017 als Tochtergesellschaft der…

Mehr Platz für Fußgänger: Das Stuttgarter Rechteck

„Stuttgarter Rechtecke“ – Multifunktionsflächen für aufgeräumte Gehwege Nach den „Empfehlungen für Fußverkehrsanlagen“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) sollten Gehwege mindestens 2,50 Meter breit sein. Vor allem im innerstädtischen Bereich ist dieses Maß jedoch durch verschiedene Hindernisse auf dem Gehweg wie Parkscheinautomaten, Fahrradbügel, Sitzgelegenheiten, Abfallbehälter oder Beschilderungen eher theoretisch. Der Raum für FußgängerInnen ist…