Gerichtsentschied mit Wirkung für ganz Deutschland? Stadt Bremen darf aufgesetztes Parken nicht weiter ignorieren

Erlaubt ist das halb aufgesetzte Parken auf Gehwegen nicht. Seit Jahren wird es aber geduldet.Jetzt hat das zuständige Gericht entschieden, dass dies nicht sein darf. Wie es weiter geht, ist aber noch offen. Zur Info: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/aufgesetztes-parken-streit-bremen-gehweg-gericht-auto-100.html Zum Video: https://www.butenunbinnen.de/videos/ovg-gehwegparken-verwaltungsgericht-bremen-100.html  

stvo2Go: Sichtdreiecke im Straßenverkehr berechnen

Um Rad- und Fußverkehrsunfälle zu vermeiden, sind zwei Punkte maßgebend: Geschwindigkeiten reduzieren und Sichtbeziehungen erhalten bzw. herstellen. Im Beitrag von stvo2Go wird gezeigt, wie die verschiedenen Sichtdreiecke zu berechnen sind. Nicht immer einfach, denn Sichtdreiecke im Straßenverkehr werden nach den Vorgaben der RASt, den R-FGÜ, den RAL und den RAA berechnet. Es wird zwischen der…

Wissenschaftlicher Dienst des dt. Bundestages: Lastenräder und Unfallzahlen (mit Pedelecs)

Neben einer Übersicht über Begriffe, Baufomen und Anzahl von elektrisch betriebenen Lastenrädern wird eine Übersicht über die Unfallzahlen mit Pedelecs geliefert. Letzeres, da es keine eigenen Zahlen zu Unfällen mit Lastenrädern gibt. Die Zahlen zu den Pedelc Unfällen zeigen eine Übersicht über die Ergebnisse verschiedener Studien. Auszüge: Die relativ höhere Zahl der getöteten und schwer…

Praxisleitfaden von DIFU und DLR: Umgang mit E-Tretrollern auf Geh- und Radwegen

Ausdruck von Bewegungsfreiheit für die einen, ärgerliche Stolperfalle für die anderen: Die sichtbaren Folgen der E-Tretroller-Verleihangebote befeuern die Diskussion um Mobilitätsangebote in Kommunen. Ein Praxisleitfaden von Difu und DLR gibt Empfehlungen zur Steuerung von Mikromobilität in Kommunen. E-Tretroller in Städten – Nutzung, Konflikte und Handlungsmöglichkeiten – externe Seite

RSA 21, Arbeitssicherung an Straßen: Online Seite zu den Regelplänen mit umfangreichen Erläuterungen – lesenswert

DIe wesentlichen Änderungen der neuen RSA sind auf dieser Seite mit zahlreichen Darstellungen und Fotografien zusammengestellt. Auch wenn der Umfang der Seite erheblich ist, lohnt sich das Lesen auf jeden Fall. Nicht zuletzt aufgrund der teils sehr humorvollen Fallbeispiele. Man sieht, was bei der Baustellenabsicherung in der Realität so passiert. Auch die Widersinnigkeiten einiger Zeichen…

Studie der Versicherer: Fahren mit dem Pedelec nicht gefährlicher als mit “normalen” Fahrrädern

Das Risiko, einen Unfall zu haben, ist mit einem E-Bike (Pedelec) nicht signifikant höher ist als das Risiko mit einem unmotorisierten Fahrrad. Die Wahl zwischen Pedelec und Fahrrad ist also nicht entscheidend für die Unfallhäufigkeit. Dies und mehr zeigt eine aktuelle Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).   Trotzdem gibt es Unterschiede: So sind…

Mindestabstände beim Überholen von Radfahrenden oft nicht eingehalten

Aus der Pressemitteilung des ADFC: In einem gemeinsamen Projekt der Technischen Hochschule Wildau und des ADFC Brandenburg messen Radfahrende mit einem Ultraschall-Sensor auf ihren Alltagswegen, inwieweit der Sicherheitsabstand eingehalten wird. 50 Radfahrende haben seit Mai 2022 auf mehr als 5.000 gefahrenen Kilometern rund 5.500 Überholvorgänge aufgezeichnet. Das Ergebnis der ersten Zwischenbilanz ist ernüchternd: In fast…

DIFU Studie: Mobilitätskonzepte für Neubauten – Jetzt Stellplatzsatzungen anpassen

Mit Mobilitätskonzepten, die im Zusammenhang mit einem Wohnungsbauvorhaben realisiert werden, wird das Ziel verfolgt, durch die Bereitstellung von Mobilitätsalternativen zum privaten Pkw dauerhaft einen geringeren Kfz-Stellplatzbedarf zu erreichen. Hat eine Kommune in ihrer Stellplatzsatzung die Möglichkeit eröffnet, dass bei Vorlage eines Mobilitätskonzeptes bis zu einem gewissen Prozentsatz weniger Kfz-Stellplätze gebaut werden dürfen ( i.d.R.bis zu…

Neue Broschüre: “Wie breit müssen Gehwege sein? Mindestgehwegbreiten nach den aktuellen Regelwerken” FUSS e.V.

Wie breit müssen Gehwege eigentlich wirklich sein? Die Breiten vorhandener, alter Gehwege variieren von ganz schmal bis ganz breit. Für neu geplante oder umfangreich sanierte Gehwege jedoch gibt es Regeln, an die sich Behörden halten müssen. Beispielsweise muss ein Gehweg ermöglichen, dass sich zwei Nutzer:innen ungehindert begegnen oder überholen können. FUSS e.V. hat die aktuellen…