Worum geht’s? Bei der Radverkehrsuntersuchung handelt es sich um die bislang umfangreichste Analyse zum Aufkommen und der Bewertung von Radreisen in Mecklenburg-Vorpommern.
Weshalb hilfreich? Die Studie zeigt: Radurlauber bleiben im Durchschnitt länger als andere Gäste. Regioradler im Durchschnitt 9,3 Tage und Radwanderer im Durchschnitt 7,7 Tage. Die Radurlauber, die auf dem Mecklenburger-Seen-Radweg unterwegs sind, haben dabei mit 10,7 Tagen die längste Aufenthaltsdauer. Durchschnittliche Aufenthaltsdauer von MV-Gästen allgemein liegt nach Angaben der Studie GfK DestinationMonitor 2022 bei nur 6,8 Nächten. Die Untersuchung zeigte auf, dass an der Küste besonders viel geradelt wird; insbesondere an den Zählstellen auf der Insel Usedom (rund 375.000 Radelnde pro Jahr) und auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (rund 371.000 Radelnde pro Jahr). In der Mecklenburgischen Seenplatte wurden in Plau am See mit 130.000 und in Rechlin mit 115.000 die meisten Radelnden gezählt.
Auch wichtig: Die Studie zeigt, dass Radfahren als Reiseanlass einen jährlichen Bruttoumsatz von 705,2 Millionen Euro generiert. Radtourismus im weiteren Sinne generiert einen jährlichen Gesamtbruttoumsatz von ganzen 1,11 Milliarden Euro.
https://dl.tmv.de/2023-02-28%20Ergebnispraesentation_FINAL.pdf