FGSV Ad-hoc-Arbeitspapier: Ergänzende Handlungsanleitungen zur Anwendung der RASt 06

die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FSGV) hat zur „Richtlinie zur Anlage von Stadtstraßen 2006“ (RASt 06) das „Ad-hoc-Arbeitspapier Ergänzende Handlungsanleitungen zur Anwendung der RASt 06“ herausgegeben. Das Ad-hoc-Arbeitspapier beschäftigt sich auch sehr stark mit den Fuß- und Radverkehr. So heißt es beispielsweise auf Seite 5: Zur Erreichung von Klimaschutz- und Energieeinsparungszielen können attraktive Angebote…

Unfallzahlen 2023: Verkehrssicherheitsberichte aus Bund und Land

Schleswig-Holstein: Verkehrsunfallzahlen nahezu gleich, weniger tödliche Verkehrsunfälle  Fahrrad (konventionell): nahezu gleiche Anzahl von Verkehrsunfällen (3.706, Vorjahr: 3.700) und Verletzten (3.429, Vorjahr: 3.461) Rückgang der Zahl der Getöteten (4, Vorjahr: 7) Pedelec (E-Bike) Anstieg der Zahl der Pedelec-Unfälle Anstieg der Zahl der Verletzten (1.559, Vorjahr: 1.484) und Getöteten (10, Vorjahr: 7) E-Roller Insgesamt 543 Verkehrsunfälle waren…

Studie der Unfallforscher der Versicherer (UDV) zu Kindern in Lastenrädern – knallige Überschrift, nichts dahinter?

Die Unfallforschung der Versicherer kritisiert die angeblich unzureichende Sicherheit von mehrspurigen Lastenfahrrädern beim Kindertransport. Auch die Mitnahme von Kindern in Anhängern oder Fahrradsitzen sei gefährlich, so die UDV. An dieser Stelle wurde ja schon mehrfach das Vorgehen der UDV kritisiert, Überschriften zu produzieren. Denn ein Blick in die Zahlen der UDV ergibt wieder ein anderes…

Gemeinde Holzdorf: Mit Engagement Erfolge erzielen

In diesem Sinn hat die ehrenamtliche Rad-AG der RAD.SH Mitgliedsgemeinde Holzdorf in den vergangenen Wochen einige Dinge „in Gang“ gebracht. Ein schönes Beispiel, wie eine kleine Gemeinde viel für den Radverkehr tun kann: Sie haben Fahrradbügel an den wichtigen Bushaltestellen eingerichtet – Diese werden bereits so gut angenommen, dass über ein Mobilitätsstation nachgedacht wird. Durch…

Studie aus BaWü: Mit Maßnahmenbündel bis 2030 mehr Sicherheit für RadfahrerInnen erreichen

Sinkende Unfallzahlen bei steigendem Radverkehr in Baden-Württemberg müssen kein Widerspruch sein. Das hat die Szenarien-Untersuchung Radverkehrssicherheit des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg ergeben. Die Studie zeigt: Auch bei der vom Land anvisierte Verdoppelung des Radverkehrsanteils können die Ziele 60% weniger Verkehrstote und 40% weniger Getötete und Verletzte im Radverkehr bis 2030 erreicht werden. Dafür braucht es…

UBA Broschüre: Nachhaltige Mobilität durch Verhaltensänderungen

Umweltbundesamt: Mobilität neu denken – Nachhaltige Mobilität durch Verhaltensänderungen Der Verkehrssektor ist nach wie vor für rund ein Fünftel der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, trotz Effizienzsteige­rungen und der Förderung nachhaltiger Stoff⁠- und Energieströme. Suffizienzmaßnahmen, die auf eine Verhaltensänderung abzielen, verharren bislang in der Nische, gelten als gesellschaftlich schwer durchsetzbar. Diese Fachbroschüre präsentiert die wichtigsten Ergebnisse…

ADFC Radreiseanalyse: Radregion Ostseeküste auf Platz 3

Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse 2024 sind da: Im Jahr 2023 haben 37,4 Millionen Deutsche das Fahrrad für ihre Urlaubs- und Ausflugsaktivitäten genutzt. Die Zahl der Menschen, die eine klassische Radreise mit drei oder mehr Übernachtungen unternommen haben, sind im Vergleich zum Vorjahr etwas rückläufig. Die Schleswig-Holsteinische Ostseeküste belegt als Radregion den 3. Platz und die…

COKO: Online Tool zur Abschätzung verkehrsbedingte CO2-Emissionen – Testphase gestartet

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW stellt ab sofort einen CO2- und Kosteneffizienzrechner (kurz CoKo) bereit, mit dem NRW-Gebietskörperschaften „ohne aufwendige Datenrecherchen und Verkehrsmodellierungen verkehrsbedingte CO2-Emissionen“ abschätzen können. Aus der Webseite:  Wie können Kommunen die möglichen CO2-Emissionsreduktionen von geplanten Maßnahmen prognostizieren? Mit unserem CO2– und Kosteneffizienzrechner, kurz CoKo, bieten wir NRW-Gebietskörperschaften ab sofort eine niederschwellige Möglichkeit, ohne…

Neue Erlasse in BaWü: Schutzstreifen bei schmaler Fahrbahn und Einsatz von Piktogrammketten

In zwei neuen Erlassen des Verkehrsministeriums werden die zuständigen Straßenverkehrsbehörden ermächtigt, innerorts Schutzstreifen mit schmaler Kernfahrbahn für den Radverkehr sowie die Markierung von Fahrradpiktogrammketten anzuordnen. In Baden-Würtemberg können Kommunen künftig auf Straßen mit schmaler Kernfahrbahn Radschutzstreifen einrichten. So können dort wichtige Lücken in innerörtlichen Radnetzen geschlossen werden, wo keine alternativen Handlungsmöglichkeiten bestehen. Die spezifischen Voraussetzungen,…