Unter #MoinRadlandSH stellen wir jeden Monat Projekte aus Schleswig-Holstein vor. Diesmal die …
Interkommunale Radverbindung Tornesch – Uetersen
Marode Betonspurbahn wird moderner Radweg
Ein gutes Beispiel dafür, wie kommunale Zusammenarbeit und gezielte Förderung die Mobilitätswende voranbringen können: Zwischen Tornesch und Uetersen wurde eine rund einen Kilometer lange interkommunale Verbindung für den Radverkehr grundlegend aufgewertet. Die bisher marode Betonspurbahn wurde zurückgebaut und durch einen komfortablen Asphaltweg ersetzt.
Der neue Weg stärkt den Radverkehr im Alltag und schafft eine deutlich attraktivere Verbindung zwischen beiden Kommunen. Das Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge (VZ 260) – mit Ausnahme des landwirtschaftlichen Verkehrs – sorgt für Radfahrende und Spaziergänger*innen für Sicherheit und Aufenthaltsqualität.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 330.000 Euro. Die Umsetzung wurde dank der Unterstützung durch den Kreis Pinneberg ermöglicht: 75 Prozent der förderfähigen Kosten wurden über die Förderrichtlinie des Kreises übernommen.
Birgit Schucht vom Radverkehrsmanagement des Kreises Pinneberg hat das Projekt begleitet und die Förderung erteilt: „Das Ergebnis ist großartig, auch wenn der Weg dorthin etwas holperig war.“
Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Mit gemeinsamen Zielen, pragmatischer Abstimmung und schlanken Förderverfahren lassen sich auch kleinere Maßnahmen mit großer Wirkung umsetzen. Ein vorbildliches Beispiel für effektive Unterstützung der Kommunen durch den Kreis – und für moderne, alltagstaugliche interkommunale Radverkehrsinfrastruktur.







