Unter #MoinRadlandSH stellen wir jeden Monat Projekte aus Schleswig-Holstein vor. Diesmal…
Sicherer Radverkehr rund um die Inselschule Fehmarn
Fehmarn zeigt, wie sich kommunale Radverkehrsplanung, gezielte Investitionen und Fördermittel zu einem schlüssigen Gesamtkonzept verbinden lassen. Rund um die Inselschule ist in den vergangenen Jahren eine Infrastruktur entstanden, die Radfahren sicherer, komfortabler und attraktiver macht.
Ein zentraler Baustein ist die neue Fahrradabstellanlage mit 420 überdachten Stellplätzen. Die rund 546.000 Euro teure Anlage ist frei zugänglich und steht damit auch Nutzerinnen und Nutzern der Großsporthalle zur Verfügung. Der Bund beteiligte sich mit rund 436.000 Euro an den Kosten. Zusätzlich wurde das Dach mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet – so verbindet die Stadt sichere Fahrradmobilität mit der Erzeugung erneuerbarer Energie direkt am Schulstandort.
Auch das Wegenetz im Umfeld der Gemeinschaftsschule wurde umfassend aufgewertet. Am Sportgelände hat der kreuzende Radweg gegenüber dem Gahlendorfer Weg nun Vorrang, deutlich gemacht durch eine rote Aufpflasterung und entsprechende Beschilderung. Darüber hinaus wurde ein rund 300 Meter langer Geh- und Radweg in der Frederik-Schuhmacher-Straße und am Gahlendorfer Weg ausgebaut. Der Gehweg in der Kantstraße wurde auf knapp 120 Metern zum kombinierten Geh- und Radweg erweitert. Auch die Verbindung zwischen Gahlendorfer Weg und Birkenweg wurde saniert und umgebaut.
Für drei der Wegebaumaßnahmen konnten 525.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“ eingeworben werden – rund 75 Prozent der Gesamtkosten.
Die Maßnahmen sind Bestandteil des Radverkehrskonzeptes der Insel. Damit wird deutlich: Wenn Einzelmaßnahmen in eine langfristige kommunale Strategie eingebettet und passende Förderprogramme konsequent genutzt werden, kann Schritt für Schritt eine leistungsfähige und alltagstaugliche Radverkehrsinfrastruktur entstehen.







