Schutzhelm auf dem Fahrrad (innerorts)
Im Jahr 2025 trugen über alle Altersgruppen hinweg 37,0 (42,6) Prozent aller beobachteten Radfahrenden einen Schutzhelm. Dabei lag die Helmtragequote von Fahrenden von konventionellen Fahrrädern bei 28,9 (34,2) Prozent, diejenige von Pedelec-Fahrenden bei 54,9 (60,9).
71,8 (84,9) Prozent der Kinder von 6 bis 10 Jahren trugen 2025 einen Fahrradhelm. Bei den 11- bis 16-Jährigen lag die Helmnutzung bei 40,1 (37,8) Prozent. Von den 17- bis 21-Jährigen trugen 20,1 (25,6) Prozent, von den 22- bis 30-Jährigen 21,8 (30,5) Prozent, von den 31-bis 40-Jährigen 37,1 (43,1) Prozent, von den 41-bis 60-Jährigen 43,7 (46,7) Prozent und von den ab 61-Jährigen 45,1 (51,4) Prozent einen Fahrradhelm.
Anmerkung: Die Zahlen beziehen sich auf innerorts. Dargestellt sind die Ergebnisse für das Jahr 2025. Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Jahr 2024.
Zur Meldung auf der Seite der BAST – inkl Grafik
Hintergrund
Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) führt jährlich Verkehrsbeobachtungen in jeweils denselben 6 Ergebungsregionen in Deutschland durch, bei denen die Sicherungsquoten von Pkw-Insassen und das Tragen von Schutzhelmen und Schutzkleidung auf Zweirädern erfasst werden. Die Beobachtungen erfolgen jeweils in 2 Erhebungsperioden im Juni und September. Die Beobachtungen finden für den Pkw-Verkehr innerorts, außerorts und an Autobahnen statt. Die Erhebungen zur Sicherung bei der Zweiradbenutzung erfolgen nur im Innerortsverkehr. Die Sicherung im Güterkraftverkehr wird auf Landstraßen und Autobahnen beobachtet.
Für die Betrachtung des Sicherungsverhaltens im Querschnitt der Straßenarten werden die auf den einzelnen Straßenarten ermittelten Quoten anhand der jeweils aktuellen Daten zur Fahrleistung in Deutschland gewichtet. Das standardisierte, jährlich in derselben Weise durchgeführte Erhebungsverfahren ermöglicht eine kontinuierliche Fortschreibung der Entwicklung des Schutzverhaltens.

