Im Rahmen einer Metastudie hat die Björn Steiger Stiftung die positiven Wirkungen von Tempo 30 Reduktionen in verschiedenen Städten untersucht. Fazit:
Bezüglich der Verkehrssicherheit zeigen sich durchweg positive Effekte: Die Einführung eines Tempolimits führt zu einer niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeit, wobei das Ausmaß der Reduktion von Straßentyp und Ausgangsgeschwindigkeit abhängt. Die Zahl der Unfälle sowie der Verletzten und Getöteten nahm in allen betrachteten Städten ab. Dem stehen nur geringfügige Veränderungen im Verkehrsvolumen und in der Fahrtdauer gegenüber.
Alle untersuchten Vorher-Nachher-Vergleiche zeigen eine Abnahme der Schadstoffemissionen und der Lärmbelastung. Gleichzeitig stieg die Toleranz der Anwohner gegenüber Lärm.
Insgesamt erweist sich die Einführung von Tempo-30-Zonen als wirkungsvoller Hebel für die Stadtentwicklung. Sie verbessert die Verkehrssicherheit, reduziert Emissionen und Lärmbelastung und steigert gleichzeitig die Lebensqualität. Unter Berücksichtigung aller vorliegenden Daten lässt sich festhalten: Die flächendeckende Einführung von 30 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzungen besitzt ein erhebliches Potenzial, Innenstädte sicherer, gesünder und lebenswerter zu gestalten.
Im Rahmen dieser Arbeit wurden wissenschaftliche Studien und Datenerhebungen aus dreizehn verschiedenen Städten analysiert. Untersucht wurden die Auswirkungen der Einführung von 30 km/bzw. 20 mph-Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Verkehrssicherheit, Verkehrsvolumen, Reisedauer, Schadstoffemissionen, Lärmbelastung und die Wahrnehmung der Anwohner. Zur Studie auf den Seiten der Björn Steiger Stiftung

