Aus Bund und Land

Um die Radverkehrsentwicklung in Zukunft noch kontinuierlicher zu messen, geht jetzt das neue Hamburger Radverkehrszählnetz (HaRaZäN) an den Start. Derzeit 55 Dauerzählstellen in Hamburg erfassen die Radfahrenden mit Wärmebildkameras. Das Bild ist dabei komplett anonymisiert, Gesichter sind nicht erkennbar. Die Zählstellen sind über die Stadt auf Hauptverkehrs- oder Bezirksstraßen, Velorouten und Nebenstrecken installiert, mittelfristig sollen es rund 100 im gesamten Stadtgebiet werden. Auf der Urban Data Platform der Stadt Hamburg sind bereits die ersten Daten veröffentlicht.

Das Hamburger Radverkehrszählnetz gehört zu den ITS-Projekten im Handlungsfeld „Daten und Informationen“ und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ mit 690.250 Euro gefördert.

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