Die Handlungsempfehlungen wurden im Rahmen des Forschungsprojektes 82.0761 der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) erarbeitet. Die Anwendung der Empfehlungen führt zu einem Beleuchtungskonzept, welches eine höhere Sichtbarkeit von Radfahrenden ermöglicht.
Das Konzept bezieht sich auf Konfliktzonen, da dort die höhere Sichtbarkeit von Radfahrenden von besonderer Relevanz ist. Die Einstufung als Konfliktzone unterliegt dabei dem Planenden. Wichtig ist es, den häufig genutzten pauschalisierten Ansatz der durchgängigen Anwendung einer Beleuchtungsklasse zu durchbrechen.
Da in der Praxis viele zu beleuchtende Bereiche als Konfliktzonen einzustufen sind, ist die praktische Umsetzung des neuen Parameterkonzepts aufwändig und erfordert entsprechende Ressourcen für Planung und Umsetzung.
Betrachtet werden verschiedene Führungsformen für den Radverkehr (Mischverkehr, Schutzstreifen, Radfahrstreifen, Radweg, Gemeinsamer Geh-/Radweg).
Der Leitfaden umfasst neun Seiten und ist kostenfrei hier auf den Seiten der BASt erhältlich.

