Kinder, Jugendliche und Menschen ab 60 Jahren sind besonders häufig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Damit leben sie ein überdurchschnittlich umweltfreundliches Mobilitätsverhalten vor. Gleichzeitig gehören sie als zu Fuß Gehende und Radfahrende zu den Gruppen, die besonders häufig in Verkehrsunfälle verwickelt sind.
Die neue Broschüre des Umweltbundesamtes „Straßenraumgestaltung für Kinder und ältere Menschen – Empfehlungen und Beispiele für die Praxis“ zeigt, wie Straßenräume so gestaltet werden können, dass sie den Bedürfnissen dieser Altersgruppen besser gerecht werden und ihre Sicherheit erhöhen.
Im Mittelpunkt der Publikation steht die Frage, wie sich der öffentliche Raum an die unterschiedlichen Fähigkeiten, Wahrnehmungen und Anforderungen von Kindern und älteren Menschen anpassen lässt. Die Broschüre macht deutlich: Eine am schwächeren Verkehrsteilnehmenden orientierte Gestaltung erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern steigert auch die Aufenthaltsqualität – und davon profitieren letztlich alle Altersgruppen.
Anhand konkreter Empfehlungen und anschaulicher Praxisbeispiele aus deutschen Kommunen zeigt das Umweltbundesamt, wie Straßenräume übersichtlicher, sicherer und barriereärmer gestaltet werden können.
Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

