Gemeinde Sylt

Die Gemeinde Sylt auf der gleichnamigen Nordseeinsel ist als Ferienziel bundesweit bekannt. Mehr als 200km Radwege gibt es auf der Insel. Bis Ende des Jahres 2019 soll mithilfe eines Planungsbüro aus Hannover ein Radverkehrskonzept verabschiedet werden.

Zur Gemeindeseite

Husum

Auch die „graue Stadt am Meer“ ist Mitglied der RAD.SH geworden. Husum ist als Kreisstadt das wirtschaftliche Zentrum Nordfrieslands. 2010 wurde das Radverkehrskonzept der Stadt verabschiedet.

Zur Stadtseite

Nordstrand

Nordstrand ist das 36. Mitglied der RAD.SH

Mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer liegt das Nordseeheilbad Nordstrand. Nordstrand wird umgeben von einem 28 km langen Seedeich und grenzt an das größte Naturschutzgebiet von Schleswig-Holstein, dem „Beltringharder Koog“ auf einer Fläche von 3.350 ha.

Die Halbinsel ist etwa 4.900 Hektar groß und ist in zwei Gemeinden aufgeteilt; es leben 2.196 Einwohner in der Gemeinde Nordstrand und 46 Einwohner in der Gemeinde Elisabeth-Sophien-Koog, zur Gemeinde Nordstrand gehört auch die Hallig Nordstrandischmoor. Sie ist ca. 175 Hektar groß und zählt zur Zeit 22 Einwohner auf vier Warften.

Gemeinde Rellingen

Rellingen ist das 35. Mitglied der RAD.SH

Rellingen ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg im Süden des deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein. Sie liegt unmittelbar an der Landesgrenze zu Hamburg. Rellingen liegt an der Mühlenau, einem nicht schiffbaren Nebenfluss der Pinnau. Der Ortskern liegt auf der niederen Geest.

Wappen der Gemeinde RellingenRellingen hat knapp 15.000 Einwohner, auf einer Fläche von 13,18 km2. Rellingen ist vermutlich zumindest eine der kleinsten Gemeinden Deutschlands, die über vier Autobahn-Anschlussstellen im eigenen Gemeindegebiet verfügen.

Stadt Tornesch

Die Stadt Tornesch liegt mitten im Herzen des Kreises Pinneberg, nur einen Katzensprung nordwestlich von Hamburg. Auf einem Gemeindegebiet von 2.062 ha leben rund 13.000 Einwohner. Tornesch liegt “mitten im Grünen”: Der Esinger Wohld im Osten der Stadt ist ein 125 ha großes zusammenhängendes Waldgebiet, im Norden befinden sich Reste des Hochmoors auf einer Fläche von ca. 40 ha. Etwa die Hälfte des Stadtgebietes ist ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet.Bild vergrößern: Blasonierung: In Blau ein freistehender goldener Zinnenturm aus Ziegeln mit offenem Tor, beiderseits begleitet von je einem goldenen Eschenblatt.

Das Wappen wurde am 3. September 1965 genehmigt. Es ist ein sogenanntes »sprechendes« Wappen, das heißt es zeigt das, was den Ortsnamen beschreibt: Turm (die niederdeutsche Sprachform des Bauwerks lautet »Torn«) und Esche.

Tornesch hat sich in den letzten Jahren konstant von einer ländlich geprägten Großgemeinde in eine lebens- und liebenswerte junge Stadt entwickelt. Im Jahr 2011 erhielt die Stadt Tornesch den Titel “Sportfreundliche Kommune”. 2004 wurde Tornesch als “Unternehmensfreundliche Gemeinde” ausgezeichnet.

Stadt Schwentinental

Die Stadt Schwentinental ist die zweitgrößte Stadt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein und erstreckt sich etwa 10 km entlang des Unterlaufes der Schwentine zwischen der Holsteinischen Schweiz und der Schwentinemündung in Kiel. Neben den großen Naherholungsgebieten wie dem Schwentinepark, den Naturschutzgebieten etwa entlang des Altarmes der Schwentine ist die Stadt überregional auch durch eines der größten Fachmarktzentren Deutschlands bekannt.

Der Rosensee ist heute beliebter StartpunkWappen Stadt Schwentinentalt für Boots- oder Paddeltouren flussaufwärts Richtung Preetz und Holsteinische Schweiz. Zwischen Rosensee und Oppendorfer Mühle ist die Schwentine naturbelassen . Das dazwischen liegende Flusstal wurde aufgrund der einzigartigen Natur an den Steilhängen 1984 unter dem Namen Altarm der Schwentine zum Naturschutzgebiet erklärt. Durch dieses Gebiet führt entlang der Schwentine auch der Europäische Fernwanderweg E1.

In Schwentinental sind rund 1000 Gewerbebetriebe registriert, die sich teils auf das Stadtgebiet, teils auf spezielle Gewerbegebiete aufteilen. Der Ostseepark ist hierbei eines der größten Gewerbegebiete.

Gemeinde Timmendorfer Strand

Fahrradbeauftragte Martina Janzen (links) und Klimaschutzmanagerin Regine Maaß (rechts)
Bürgermeisterin Hatice Kara mit E-Bike

Die Gemeinde Timmendorfer Strand liegt in einem der wohl schönsten Landstriche Deutschlands direkt an der Lübecker Bucht. Mit ihren Ortsteilen Timmendorfer Strand, Niendorf/Ostsee, Hemmelsdorf und Groß Timmendorf zählt sie rund 9.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf immerhin 20 km². Sowohl der 7 km lange Küstenstreifen als auch das erlebnisreiche Hinterland laden zu unvergesslichen Radtouren ein.

„Unsere Gemeinde ist nicht so groß, als dass nicht alle Ortsteile per Fahrrad erreichbar wären. Nur geht es mit einem E-Bike einfach schneller und umweltfreundlicher durch die hügelige Ortslage, auch bei Gegenwind und Regen“, meint Martina Janzen, Fahrradbeauftragte der Verwaltung, indem sie das neue Elektrofahrrad im Fuhrpark der Gemeinde vorstellt. Und Bürgermeisterin Hatice Kara stellt fest: „Wir arbeiten auf der Grundlage unseres Klimaschutzteilkonzeptes ‚Klimafreundliche und zukunftsweisende Mobilität‘ seit 2016 kontinuierlich an Lösungen, um die Dienstfahrten der Gemeindeverwaltung so klimaschonend wie nur möglich zu gestalten. Das neue E-Bike ist der ideale Weg, um dies bei kurzen Dienstfahrten zu erreichen.“

Das neue Pedelec hat eine Reichweite – abhängig von der Wahl der Unterstützung – von bis zu 70 km. Es kostete insgesamt rund 1.800,- €. Die Ladung erfolgt ganz einfach über die Steckdose.

„Ein Pkw stößt pro Kilometer durchschnittlich 140 g CO2 aus, während unser ökostromgetriebenes Pedelec im laufenden Betrieb keinerlei Emissionen verursacht“, erläutert Klimaschutzmanagerin Regine Maaß – „vom angestrengten Ausatmen einmal abgesehen“, fügt sie schmunzelnd hinzu. „Es stehen weitere Fahrräder mit Normalantrieb zur Verfügung, die regelmäßig für Erledigungen in den Ortsteilen genutzt werden. Ihre Wartung übernimmt ein ortsansässiges Fahrradunternehmen, welches einen schnellen Service bietet. Die Kontrolle der Fahrräder und die Organisation ihres Einsatzes obliegt der Fahrradbeauftragten.“

Die wirtschaftliche Grundlage für Timmendorfer Strand stellt der Fremdenverkehr dar, der aber mit einer hohen Belastung durch motorisierte Fahrzeuge einhergeht. Die Gemeinde will klimaverträgliche Alternativen aufzeigen und hofft, im nächsten Jahr ein integriertes Fuß- und Radverkehrskonzept mit Hilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger entwickeln zu können. Es geht dabei um die Vermeidung von Konflikten auf der Strandpromenade, die Errichtung von Fahrradabstellanlagen, die Einrichtung eines touristischen Fahrradverleihsystems und die Verbesserung der überörtlichen Radverkehrsanbindung.

KONTAKT:
Regine Maaß
Klimaschutzmanagerin
Telefon: 04503/807-128
E-Mail: r.maass@
timmendorfer-strand.org

Kreis Stormarn

„Leuchtturmprojekte“ im Kreis Stormarn
Bahnradweg B-2 (Bad Oldesloe – Trittau) Copyright: Tourismusmanagement Stormarn/Maya Meiners

Der Kreis Stormarn liegt im südöstlichen Gebiet von Schleswig-Holstein und gehört zur Metropolregion Hamburg. Mit 316 Einwohnern/km² ist er einer der am dichtesten besiedelten Kreise in Schleswig-Holstein.

Radwanderweg
Der Kreis Stormarn hat sich, schon lange bevor Radfahren ein Trend wurde, für den Radverkehr eingesetzt. Bereits 1956 – 1959 wurde die stillgelegte Bahntrasse von Trittau nach Glinde zu einem Radwanderweg ausgebaut. In den 1990er Jahren kamen nach weiteren Streckenstillungen der Bahn die Wegeabschnitte von Bad Oldesloe nach Trittau und Bad Oldesloe nach Grabau dazu. Letzterer führt kreisübergreifend bis nach Henstedt-Ulzburg. Damit ist heute auf einer Länge von insgesamt rd. 46 km abseits vom Autoverkehr über die drei Trassen der „BahnRadWege“ ungestört die schöne Landschaft Stormarns zu entdecken. Die BahnRadWege sind Teil eines für den Radverkehr ausgeschilderten Fernroutennetzes des Kreises und haben neben der Nutzung für den Erholungs- und Tourismusverkehr auch grundlegende Bedeutung für den regionalen Alltagsverkehr.

Die Qualität der Radwanderwege wurde in den letzten Jahren durch umfangreiche Sanierungs- und Verbreiterungsmaßnahmen verbessert. Weitere Maßnahmen sollen in den nächsten Jahren folgen.

Stormarn Bahnradweg A 4 (Bad Oldesloe – Grabau) MT Copyright: Tourismusmanagement Stormarn/Markus Tiemann

Radverkehrskonzept
Mit dem Ziel den Radverkehr im Kreis attraktiver zu gestalten und mitzuwirken, den Radverkehrsanteil auch landesweit zu steigern, wurde in Stormarn bereits im Jahr 2002 erstmalig das kreisweite Radverkehrskonzept „Fahrradfreundliches Stormarn“ erstellt, das im Jahr 2013 angepasst an die aktuellen Bestimmungen und Erfordernisse zum Radverkehr fortgeschrieben wurde. Im Kreis Stormarn verlaufen gegenwärtig auf Grundlage der Konzeption 10 Fernrouten und 9 Hauptrouten, sowie zahlreiche Verbindungsrouten, welche im Jahr 2015 auf ihrer Gesamtlänge von rd. 500 km mit der Schleswig-holsteinweit einheitlichen Radwegweisung ausgestattet wurden. Parallel sind durch den Kreis die straßenbegleitenden Radwege an den Kreisstraßen kontinuierlich ausgebaut worden. So verfügen heute rd. 150 km Kreisstraße über einen straßenbegleitenden Radweg (ca. 61 %). Es ist zu dem vorgesehen, in 2019 die letzte noch im Zuge der BahnRadWege bestehende Radwegelücke von rd. 1,5 km Länge zu schließen.

KONTAKT:
Darmar Fokenga
Fachdienst Planung und Verkehr
Telefon: 04531/160-1473
E-Mail: d.fockenga@kreis-stormarn.de

Gemeinde Grömitz

Sitzplatz am Jachthafen

Die Gemeinde Grömitz mit 7.300 Einwohnern im Herzen der Lübecker Bucht gelegen, zählt zu den bedeutendsten Ostseebädern. Auf über 5.000 Hektar Gemeindefläche stehen den Gästen und Einheimischen viele touristische Angebote zur Verfügung. Der fast acht Kilometer lange Sandstrand mit 3.000 Strandkörben, einem Jachthafen mit besonderem Flair, eine 398 Meter lange Seebrücke, die einzigartige Benediktiner-Klosteranlage Cismar und nahezu 365 Tage Sonne im Jahr sorgen für jährlich 1,65 Millionen Gästeübernachtungen.

Deichkronenradweg

Hier ist es selbstverständlich, dass man sich verstärkt um eine Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur; hin zu einem möglichst barrierefreien Rad fahren kümmern wollte. Aus der Mitte der politischen Mandatsträger heraus entstand der Wunsch, einen Arbeitskreis mit Vertretern der Fraktionen, Gemeindeverwaltung, touristisch Verantwortlichen, der Polizei, den Sportvereinen sowie dem ADFC mit engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu bilden.

Der Arbeitskreis analysierte Möglichkeiten einer verbesserten Radverkehrsinfrastruktur und entwickelte dazu praktikable Lösungen. Im Gemeindegebiet verlaufen 24 km Radwege, 6 km hiervon in gemeindlicher Zuständigkeit; fast alle Ortschaften sind auf Radwegen erreichbar.

Ein weiterer Schritt war die Einstellung von weiteren Haushaltsmitteln von inzwischen 30.000 EUR jährlich zur Beseitigung von Belagsschäden, Wurzelaufbrüchen, Sandkuhlen aber auch für kleinere Investitionen. In Absprache mit dem Land konnte aus diesen Mitteln auch der Deichkronenweg; zugleich Ostseeküstenradweg, zwischen Grömitz bis hin zur Gemeindegrenze Kellenhusen saniert werden. Die Mittel werden auch zur Unterhaltung der vier Themenrouten des OstseeFerienLandes verwendet. Viele administrative Maßnahmen wie die Beseitigung von Umlaufsperren, das Öffnen von Einbahnstraßen, die Aufhebung von Benutzungspflichten im Ortskern, Bordsteinabsenkungen und die Erneuerung der Wegweisung an Wanderwegen wurden verwirklicht. Die Note 3,49 beim ADFC-Fahrradklimatest 2016 kam also nicht von ungefähr.

Radparken auf der Deichkrone

Zum sicheren Parken von Fahrrädern wurden Radhalter ausgetauscht sowie neue Fahrradparkplätze mit vom ADFC-zertifizierten Radhaltern ausgestattet und an zentraler Stelle der Kurpromenade Gepäckboxen mit Ladedosen für Elektroräder angebracht.

Für künftige Projekte erhofft sich die Gemeinde mit der Mitgliedschaft im RAD.SH weitere Ideen und

Gepäck- und Ladeboxen in der Pappelalle

Unterstützung für eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit mit „Best-Practice-Beispielen“ zur Erhöhung des Radverkehrsanteils, Fördermöglichkeiten zur Infrastrukturverbesserung sowie der Radmitnahme im ÖPNV.

Die Gemeinde Grömitz und der Arbeitskreis Radverkehrskonzept freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der RAD.SH.

KONTAKT:
Rainer Aichele
Telefon: 04366 /884770
E-Mail: fam.aichele@t-online.de