Fördermöglichkeiten nach Themen

An dieser Stelle finden Sie verschiedene Fördermöglichkeiten nach Themenfeldern sortiert. Diese Liste wird laufend erweitert und angepasst. Wir bemühen uns auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Ggf. einfach nachfragen.


 

Beratungsleistungen

 

Im Rahmen der NKI ist eine Fokusberatung –  z.B. zum Thema Radverkehr möglich. Es wird eine Beratung von Antragsberechtigten an max. 20 Beratungstagen gefördert. Antragsberechtigt sind auch fachkundige externe Dienstleister*innen. Gefördert werden 65-90% der Kosten.

Weitere Infos Montag-Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr unter Tel. 030 39001-170 – Zur Website der NKI


 

Abstellanlagen an Bahnhöfen

 

NAH.SH

Kommunen können für Bike&Ride- und Park&Ride-Angebote an Bahnhöfen Finanzmittel des Landes Schleswig-Holstein in Anspruch nehmen. Der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH GmbH) verwaltet diese Finanzmittel für das Land und ist der zentrale Ansprechpartner für die Kommunen. Maximal 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten können gefördert werden. Bei einfachen Fahrradbügeln und Park&Ride-Stellplätzen sind die maximal zuwendungsfähigen Kosten festgelegt. Die Maximalbeträge für höherwertige Bike&Ride-Anlagen sind seit Juni 2015 aufgehoben, um den Bau von überdachten und abschließbaren Fahrradabstellmöglichkeiten besonders zu unterstützen.

Binden Sie bereits vor Beginn der ersten Planungen die NAH.SH GmbH ein. Zum Programm.

DB.AG

Mit Förderung des Bundesumweltministeriums (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sollen bis 2022 bundesweit 100.000 neue Fahrradstellplätze an Bahnhöfen entstehen. Dazu unterstützt die Deutsche Bahn Kommunen von der Flächensuche über die Antragstellung bis zur Installation der Abstellanlagen. Die zuwendungsfähigen Investitions- und Installationsausgaben werden bis zu 70 Prozent übernommen, bei finanzschwache Kommunen auch mehr (90%). Über das Programm können Flächen im Eigentum verschiedener DB-Gesellschaften mietfrei zur Verfügung stehen, ein zentraler Ansprechpartner koordiniert die Flächenprüfung mit allen internen Ansprechpartnern. Eine gemeinsame Förderung NAH.SH und DB ist möglich. Ein Eigenanteil der Kommunen in Höhe von 5-10% bleibt bestehen.

RAD.SH empfiehlt, zuerst mit der NAH.SH Kontakt aufnehmen (siehe oben) und sich beraten zu lassen. So können beispielsweise in der Metropolregion Hamburg auch noch zusätzliche Fördergelder eingeworben werden. Eine Einzelfallbeurteilung ist auf jeden Fall erforderlich.

 

Mehr Informationen zum Thema: Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen. „Fördermöglichkeiten für Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen in Deutschland


 

City-Logistik

 

Förderprogramm „Zuwendungen an Kommunen und Landkreise zur Förderung der Städtischen Logistik“: Förderziel ist es, die durch städtische Lieferverkehre verursachten Luftschadstoffemissionen und Lärmemissionen in Landkreisen und Kommunen zu reduzieren und den Verkehrsfluss zu verbessern. Folgende Maßnahmen werden dabei als förderfähig angesehen:

  • Erstellung städtischer Logistikkonzepte
  • Erstellung von Machbarkeitsstudien zu konkreten Einzelvorhaben im Bereich der städtischen Logistik
  • Umsetzung konkreter Einzelvorhaben im Bereich der städtischen Logistik

Bis zum Jahr 2021 stehen im Rahmen der Förderrichtlinie voraussichtlich Haushaltsmittel in Höhe von rund 11 Mio. € bereit.

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Mikro-Depots

 

Mikro-Depots dienen zur Zwischenlagerung und zum Umschlag von Sendungen auf Lastenräder, mit denen die Zustellung vom letzten Umschlagsort zum Endkunden emissionsfrei erfolgt. Von der Förderung können private Unternehmen sowie Unternehmen mit kommunaler Beteiligung profitieren. Dabei ist eine kooperative Nutzung von Mikro-Depots ausdrücklich erwünscht.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Mai aussagekräftige Projektskizzen einzureichen. In einem Auswahlverfahren werden die förderfähigen Vorhaben ausgewählt und die Skizzeneinreichenden zur förmlichen Antragstellung aufgefordert. Gefördert werden vielfältige Infrastrukturmaßnahmen zur Errichtung, Nutzbarmachung und Sicherung von Mikro-Depots. Dazu zählen die Anschaffung von Containern, die bauliche Sanierung bereits bestehender Infrastruktur oder die Anschaffung spezieller Sicherheitstechnik sowie Maßnahmen zur Wahrung von Arbeitsschutz und Bauordnungsrecht.

Die Skizzen zur Mikro-Depot-Richtlinie nimmt der Projektträger Jülich (PTJ) ab 1. März 2021 entgegen. Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2024. Die Antragstellung erfolgt mittels eines elektronischen Verfahrens. Die mögliche Förderhöhe beträgt bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Weitere Infos finden Sie hier (link is external)..

Zur Richtlinie


 

Lastenräder

 

Das Bundesumweltministerium fördert die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern (Lastenpedelecs) und Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung (E Lastenfahrradanhänger) für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und im kommunalen Bereich. Die Lastenfahrräder beziehungsweise –anhänger müssen eine Nutzlast von mindestens 120 Kilogramm aufweisen. Gerade im städtischen Bereich bieten diese Räder eine umwelt- und verkehrsfreundliche Alternative zu kleineren LKW.

Von der Förderung können profitieren:

  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung,
  • Kommunen,
  • Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts,
  • rechtsfähige Vereine und Verbände und
  • private Unternehmen, beispielsweise aus den Bereichen Handwerk und Pflege, wie Klempner*innen oder Hebammen, die in der Innenstadt unterwegs sind und dabei Werkzeug und Material oder medizinische Ausrüstung dabeihaben.

Die Förderanträge zur E-Lastenrad-Richtlinie nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vom 1. März 2021 bis zum 29. Februar 2024 entgegen. Die Antragstellung erfolgt mit einem elektronischen Antragsverfahren. Förderfähig sind 25 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 Euro pro E-Lastenfahrrad beziehungsweise Lastenfahrradanhänger mit E-Antrieb. Für die Bewilligung eines Förderantrags ist die gewerbliche Nutzung plausibel nachzuweisen. Vor Erhalt des Bewilligungsbescheids darf kein Beschaffungsauftrag erteilt und kein Rad gekauft werden.

Zur Richtlinie

 


 

Radschnellwege

 

Das BMVI fördert mit Finanzhilfen gemäß der VV „Radschnellwege 2017-2030“ den Bau von Radschnellwegen in der Straßenbaulast der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände mit jährlichrd.25 Mio.€ und im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung zusätzlich bis 2023 mit weiteren rd. 73 Mio.€.

Die Mittel können in einem formlosen Förderantragsverfahren bei der Landesverwaltung beantragt werden. Vor Bewilligung der Fördermittel sind dem Bund Angaben zu Fördergegenstand, Fördergebiet und Träger des Vorhaben sowie Investitionskosten und Förderbeträge zu übermitteln. Der Bund beteiligt sich mit einem Fördersatz bis zu 75 %, in begründeten Einzelfällen bis zu 90 % der förderfähigen Kosten. Die dazu gehörige VV befindet sich hier auf der Internetseite des BMVI.

 


 

Digitalisierung

 

Förderprogramm mFUND: Mit der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 datenbasierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Mobilität 4.0 und die Digitalisierung im Verkehr (zu den Einzelheiten siehe  Website mFund). Der mFUND ist in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2023 mit jährlichen Mitteln in Höhe von rd. 40 Mio. Euro ausgestattet.


 

Förderung im Bereich der Wasserstraßen

 

Der Bund unterstützt die Bemühungen von Kommunen und Gemeinden, den radverkehrstauglichen Ausbau der bundeseigenen Betriebswege an Bundeswasserstraßen zu ermöglichen. Dazu können die Betriebswege an Bundeswasserstraßen mit jährlich bis zu 1,087 Mio. Euro unter finanzieller Beteiligung der Kommunen und Gemeinden ausgebaut werden. Die Kommunen und Gemeinden übernehmen die durch den Radverkehr bedingte Verkehrssicherungspflicht. Um das Interesse der Gemeinden und Kommunen zu erhöhen, können ab 2020 auf Antrag Mittel aus in Höhe von 90 Prozent der Kosten für den Radwegeausbau (Sprungkosten gegenüber dem Betriebswegeausbau) bei 10-prozentiger finanzieller Beteiligung verwendet werden.

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