Stadt Mölln

Radabstellanlage am Bahnhof Mölln
Beispiele für Schutzstreifen und Überquerungen in der Stadt.
Beispiele für Schutzstreifen und Überquerungen in der Stadt.

Die Stadt Mölln liegt im Südosten des Landes Schleswig-Holstein, ca. 50 km östlich von Hamburg und 30 km südlich von Lübeck im Naturpark Lauenburgische Seen. Der staatlich anerkannte Kneippkurort, auch bekannt als Eulenspiegelstadt, bietet Besuchern und Einheimischen eine Vielfalt von Urlaubsaktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Als Mittelzentrum mit 19.000 Einwohnerinnen und Einwohnern übernimmt die Stadt Mölln wichtige zentralörtliche Funktionen für das ländlich geprägte Umland.

Zur Förderung des Radverkehrs setzt sich Mölln intensiv für den Ausbau und die Erhaltung der Infrastruktur für den fließenden und ruhenden Radverkehr ein. Unter anderem wurden die Benutzungspflicht vieler Radwege aufgehoben, Schutzstreifen errichtet, Flächen an Kreuzungen farblich markiert, Einbahnstraßen für den Radverkehr geöffnet, Tempo-30-Zonen eingeführt und ein innovativer Stadtplan mit Radverkehrselementen entwickelt. Ergänzt werden dies Maßnahmen durch vermehrte Öffentlichkeitsarbeit. Auch an der bundesweiten Kampagne STADTRADELN beteiligt sich die Stadt seit 2016 mit großem Erfolg.

Bike-and-ride-Anlage

Im Frühjahr 2016 installierte die Stadt Mölln direkt am Bahnhof im Zuge eines ohnehin geplanten barrierefreien Ausbaus eine Radabstellanlage. Die Anlage bietet Berufspendlern, Freizeitradfahrern und Touristen eine optimale Bike-and-ride-Verbindung von und nach Mölln. Der 30 m lange Unterstand hat insgesamt 80 Plätze mit Anlehnbügeln und ermöglicht ein sicheres, schnelles und witterungsgeschütztes Abstellen der Fahrräder direkt am Bahnsteig. Im abschließbaren Teil der Anlage stehen für Pendler 32 Plätze zur Miete zur Verfügung. Gefördert wurde das Projekt vom Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH GmbH).

Veloroute Mölln

In Mölln wird eine attraktive und sichere Veloroute entwickelt. Sie stellt eine autofreie und direkte Verbindung zwischen mehreren Ortsteilen dar und erschließt den Einzelhandelsschwerpunkt. So hat die Veloroute das Potenzial,
einen Teil der kurzen Kfz-Fahrten, vor allem der Einkaufswege, auf das Fahrrad zu verlagern. Nutzer der Radroute profitieren von einer komfortablen und schnellen Strecke, die abgesehen von wenigen Berührungspunkten abseits des motorisierten Individualverkehrs (MIV) verläuft und damit Sicherheit zu jeder Jahreszeit vermittelt. In Zukunft könnte sie auch in das regionale und überregionale Radverkehrsnetz eingebunden werden, um für Touristen attraktiv nutzbar zu sein. Anschlüsse gäbe es zu Radrundtouren ins Hellbachtal oder zur Alten Salzstraße. Gefördert wird ein Teil des Projektes durch Bundesmittel und die AktivRegion.

KONTAKT:
Manfred Kuhmann
Fachbereichsleiter
Telefon: 04542/803-207
E-Mail: manfred.kuhmann@stadt-moelln.de
WEITERE INFORMATIONEN:
www.moelln.de/klimaschutz