Stadt Kellinghusen

Die Anlehnbügel am Rathaus sind „multifunktional“ nutzbar
Kellinghusener Gruppe auf Tagestour im Holsteiner Auenland

Fahrradfahren ist „in“. Auch und gerade in Kellinghusen. Bietet die Stadt doch aufgrund ihrer Größe mit 8.000 Einwohnern und ihrer Lage in der „grünen Mitte Schleswig-Holsteins“ ideale Voraussetzungen für den Veloverkehr. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn diese umweltschonende und gesunde Art der Fortbewegung eine ständig größere Anhängerschar findet. Einen hohen Stellenwert hat das Fahrrad im Alltagsbereich insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und Senioren. Als Freizeitverkehrsmittel steht es bei allen Altersgruppen hoch im Kurs. Nicht gering einzuschätzen: Auch bei Touristen wird Fahrradfahren immer beliebter. Für alle Radfahrenden wurde die Radwegweisung nach der Empfehlung des Landes Schleswig-Holstein konsequent umgesetzt.

Die Stadt fördert seit geraumer Zeit den Rad- und Fußverkehr auch in der Form, dass in Zusammenarbeit mit der Verkehrsaufsicht, der Polizei und den Straßenbaulastträgern sowie sachkundigen Bürgern (z. B. vom ADFC) bei
Verkehrsschauen verstärkt die Belange der Nahmobilität Berücksichtigung finden.

Zur Stärkung des Alltagsradverkehrs beteiligt sich Kellinghusen seit einigen Jahren an der Aktion STADTRADELN – und das mit wachsenden Teilnehmerzahlen. Verschiedene Nachbarschaftsgruppen und Vereine organisieren geführte Radtouren. Das kostenlose und offene Angebot des örtlichen ADFC – mehr als 100 Touren über das ganze Jahr verteilt – wird von
der Stadt logistisch unterstützt.

Aber – nichts ist so gut, als dass es nicht verbessert werden könnte. Kellinghusen ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft RAD.SH
und erhofft sich einen Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen zur weiteren Entwicklung sozialer und umweltschonender Mobilitätskonzepte.
Konkret steht die Stadt mit einer bereits beschlossenen Anbindung an das Eisenbahnnetz mit Haltepunkt in der Stadtmitte vor einer Neuordnung des Mobilitätsverhaltens.

Ein ergänzender Aspekt ist die Erwartung, dass durch Lobbyarbeit seitens der RAD.SH die Nahmobilität – also der Fuß- und Radverkehr – in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit gestärkt wird und weiter an Akzeptanz gewinnt.

KONTAKT:
Heinz-Jürgen Heidemann
Telefon: 04822/6829
E-Mail:
heinz-juergen.heidemann@adfc-sh.de