Stadt Geesthacht

Radtour der Stadt Geesthacht
Beidseitig nutzbarer Radweg an der Trift
Der Seitenstreifen wurde für Radfahrer und Fußgänger hergerichtet und massiv mit Pfählen vor parkenden Lkw geschützt.

Geesthacht liegt im Südosten Schleswig-Holsteins, östlich von Hamburg am Nordufer der Elbe. Das Stadtgebiet umfasst 33 km². Geesthacht besteht aus 6 Ortsteilen und ist mit einer Einwohnerzahl von rund 30.000 die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Der Radverkehr spielt in Geesthacht eine immer wichtigere Rolle. Im Rahmen des Verkehrsentwicklungskonzeptes der Stadt wurde ein Radverkehrskonzept erarbeitet und von der Ratsversammlung 2014 beschlossen. Jährlich stehen 150.000 € für die Umsetzung von Maßnahmen aus diesem Konzept zur Verfügung. Darüber hinaus werden gesonderte Projekte zur Förderung des Radverkehrs in Geesthacht umgesetzt.

Das bisher umfangreichste Projekt ist hierbei die Radverbindung Freibad – Oberstadt. Die Route soll die beiden Ortsteile Ober- und Unterstadt mit einem Höhenunterschied von 58 m fahrradtechnisch verbinden. Die Steigung von bis zu 9 % hält die Menschen häufig von der Radnutzung auf dieser Strecke ab. Es wurde eine Streckenführung erarbeitet, die ein zügiges und dennoch möglichst unangestrengtes Vorankommen gewährleisten soll. Bisher wurden
Markierungen in Form von Schutzstreifen angebracht, die Fahrbahnführung und der Kfz-Parkplatz neu geordnet und kenntlich gemacht, dazu ein in beide Richtungen nutzbarer Radweg angelegt. Es sollen weitere Maßnahmen auf der Strecke folgen mit Umgestaltung des Straßenraums in Form von Fahrradstraße, Minikreiseln, Fortführung der Schutzstreifen, Vollsignalisierung
am Freibad zur besseren Gliederung der Verkehrsströme und damit verbesserten sicheren Nutzung des Knotens durch Fußgänger und Radfahrer.

Einfache Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für Radfahrende werden unbürokratisch und zügig erarbeitet und umgesetzt. In der Dünenstraße erfolgte ein Lückenschluss. Hier gab es keinen Radweg oder Schutzstreifen, durch starke Lkw-Nutzung weist die Straße Schlaglöcher auf. Am Rand parkten oft Lkw, die die Radnutzung behinderten. Der Seitenstreifen
wurde mit einer wassergebundenen Decke hergerichtet und vor dem Abstellen von Lkw konsequent mit Pfählen geschützt.

Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Öffentlichkeitsarbeit. So hat sich die Stadt Geesthacht in den Jahren 2016 und 2017 mit steigenden Teilnehmerzahlen an der bundesweiten STADTRADELN-Aktion beteiligt und in deren Rahmen eigene Radtouren ausgearbeitet und angeboten. So gab es z. B. eine Feierabend-Radtour „Grüne Vielfalt Geesthacht“ zu den verschiedenen Landschaftsräumen des Stadtgebietes.

KONTAKT:
Anette Platz
Stadt Geesthacht
Fachdienst Umwelt
Telefon: 04152 /13-305
E-Mail: anette.platz@geesthacht.de