Gemeinde Henstedt-Ulzburg

Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg gehört mit knapp 28.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zu den stetig wachsenden Kommunen Schleswig-Holsteins und liegt auf der Entwicklungsachse Hamburg – Norderstedt– Kaltenkirchen in der Metropolregion Hamburg.

Das Thema Radverkehr gewinnt in der Gemeinde eine zunehmende  Bedeutung. Die Optimierung und Weiterentwicklung des Radverkehrs innergemeindlich sowie überörtlich sind wichtige Ziele im Zusammenhang mit der Umsetzung des Verkehrsstrukturkonzeptes. Am STADTRADELN des Klima-Bündnis e. V. hat sich Henstedt-Ulzburg 2017 zum dritten Mal beteiligt. Zu Beginn der dreiwöchigen Kampagne gab es eine gemeinsame Auftakttour mit dem Bürgermeister und im Verlauf wurden weitere Radtouren vom ADFC-Henstedt-Ulzburg und vom Verein BürgerAktiv angeboten.

Radweg Hamburger Straße Höhe Gewerbegebiet Nord

Radweg Hamburger Straße auf Höhe MarktkaufIm Jahr 2016 wurde vom gemeindlichen Umwelt-und Planungsausschuss beschlossen, auf der Grundlage des Verkehrsstrukturgutachtens ein Hauptradroutennetz zur Verbindung der vier Ortsteile Ulzburg, Henstedt, Ulzburg-Süd und Henstedt-Rhen sowie des Gewerbegebiets Nord zu erstellen. Nunmehr wird über konkretere Maßnahmen zur Verbesserung bzw. zum Ausbau der vorhandenen Radwege diskutiert. Seitens der Kreisverwaltung Segeberg wird derzeit an der Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes gearbeitet, in welchem die gemeindlichen Hauptrouten mit berücksichtigt werden. Der Radverkehr spielt in Geesthacht eine immer wichtigere Rolle. Im Rahmen des Verkehrsentwicklungskonzeptes der Stadt wurde ein Radverkehrskonzept erarbeitet und von der Ratsversammlung 2014 beschlossen. Jährlich stehen 150.000 € für die Umsetzung von Maßnahmen aus diesem Konzept zur Verfügung. Darüber hinaus werden gesonderte Projekte zur Förderung des Radverkehrs in Geesthacht umgesetzt. Das bisher umfangreichste Projekt ist hierbei die Radverbindung Freibad – Oberstadt. Die Route soll die beiden Ortsteile Ober- und Unterstadt mit einem Höhenunterschied von 58 m fahrradtechnisch verbinden. Die Steigung von bis zu 9 % hält die Menschen häufig von der Radnutzung auf dieser Strecke ab. Es wurde eine Streckenführung erarbeitet, die ein zügiges und dennoch möglichst unangestrengtes Vorankommen gewährleisten soll. Bisher wurden Markierungen in Form von Schutzstreifen angebracht, die Fahrbahnführung und der Kfz-Parkplatz neu geordnet und kenntlich gemacht, dazu ein in beide Richtungen nutzbarer Radweg angelegt. Es sollen weitere Maßnahmen auf der Strecke folgen mit Umgestaltung des Straßenraums in Form von Fahrradstraße, Minikreiseln, Fortführung der Schutzstreifen, Vollsignalisierung am Freibad zur besseren Gliederung der Verkehrsströme und damit verbesserten sicheren Nutzung des Knotens durch Fußgänger und Radfahrer.

Fahrradwegweiser

Die Metropolregion Hamburg hat im Jahr 2017 eine Potenzialanalyse für Radschnellwege-Korridore veröffentlicht. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden 33 potenzielle Korridore von der Technischen Universität Hamburg auf Erreichbarkeitsverbesserungen hin untersucht. Der im Fokus stehende nördliche Korridor verläuft durch die Gemeinde Henstedt-Ulzburg. Eine Machbarkeitsstudie wird zeigen, wie abseits des Kfz-Verkehrs eine Radschnellv

Pause bei der STADTRADELN-Radtour 2015erbindung zwischen Wohngebieten, Arbeitsstätten innerhalb und außerhalb des Ortes, weiterführenden Schulen, zentralen Einrichtungen
und Schnellbahnstationen geschaffen werden könnte. Als Mitglied der RAD.SH möchte Henstedt-Ulzburg gemeinsam mit den anderen Kommunen
die Mobilitätsmöglichkeiten der Gemeinden – auch im Hinblick auf zu erwartende Verkehrszuwächse – nachhaltiger gestalten, um die Sicherheit
der zu Fuß gehenden und Rad fahrenden im Verkehr zu erhöhen.

Pause bei der STADTRADELN-Radtour 2015

KONTAKT:
Inna Busch
Ortsplanung und
Gemeindeentwicklung
Telefon: 04193 /963-423
E-Mail: inna.busch@henstedt-ulzburg.de