Stadt Eutin

Die Stadt Eutin mit 17.000 Einwohnern liegt im Herzen der Holsteinischen Schweiz und ist touristisches sowie kulturelles Zentrum in der Region. Das Schloss, die Bibliotheken und Museen – dazu die bevorzugte Lage gleich zwischen mehreren Seen, eine historische Altstadt mit kleinen Geschäften, einem großen Kaufhaus und zahlreichen Cafés und Restaurants laden zu einem Besuch ein.

Im Sommer ziehen die Eutiner Festspiele Opernfans aus dem ganzen Land in ihren Bann und im Winter bezaubert Eutin als Lichterstadt.

Eutin ist eine lebenswerte Stadt mit hervorragender Infrastruktur im Bildungs- und Gesundheitsbereich. Als Kreisstadt ist Eutin das Mittelzentrum in der Region – nur eine Viertelstunde von der Ostseeküste entfernt – zwischen Lübeck und Kiel gelegen. Die Bahnverbindung ist hervorragend. Lübeck und Kiel werden im Halbstundentakt angefahren.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept gibt den Handlungsrahmen für die weitere Stadtentwicklung vor. Eutin ist ein dynamischer Standort. Mehr als eine halbe Million Besucher erlebten zur Landesgartenschau 2016 die frisch modernisierten Bereiche rund um den Großen Eutiner See. Mehr als 20 Millionen Euro wurden hier mit Hilfe von Stadt, Land und Bund investiert. Die Stadterneuerung geht unterdessen weiter mit der Innenstadtsanierung.

Liegeplätze am See

Radverkehrskonzept

Um den Fahrradverkehr in Eutin weiter zu fördern und voran zu bringen, hat der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Eutin das Radverkehrskonzept einstimmig verabschiedet. Damit ist Eutin einen entscheidenden Schritt voran gekommen auf dem Weg zur “Fahrrad-freundlichen” Stadt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden jetzt schrittweise umgesetzt. Der Mobilitätsbeirat berät und begleitet die Umsetzung. Mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit wird u. a. für das Radfahren in Eutin geworben. Erst kürzlich wurde die Fußgängerzone in der historischen Altstadt in großen Teilen für den Radverkehr freigegeben. Die Stadt Eutin nimmt in diesem Jahr auch erstmals an der bundesweiten Kampagne „Stadtradeln“ teil. Die Kampagne wird über Aktionen, Presseartikel und in den sozialen Medien transportiert.

Stadtradeln in Eutin 2018

Bike & Ride – Anlage am Eutiner Bahnhof

Im Rahmen der Umgestaltung und Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes ist eine Verbesserung und Erneuerung der Infrastruktur für den Radverkehr umgesetzt worden. Am Bahnhofsgebäude sind rund 100 neue Fahrradstellplätze – darunter auch gesicherte Radabstellanlagen – entstanden. Es handelt sich um moderne Fahrradboxen im Modulsystem; außerdem wurden 30 freie Abstellmöglichkeiten geschaffen. Die Anlagen sind mit einem vom ADFC empfohlenen Fahrradparker ausgestattet. Um das komfortable Einstellen der Räder zu gewährleisten, ist die Anlage mit Tiefeinstellung und ausreichend Abstandsflächen auch in Hinblick auf Satteltaschen u. ä. versehen.

Bike and Ride-Anlage am Bahnhof Eutin

KONTAKT:
Kerstin Stein-Schmidt
Stadtmanagerin
Tel.: 04521/793-161
E-Mail: k.stein-schmidt@eutin.de

weitere Informationen:
www.eutin.de

Gemeinde Oststeinbek

Naherholung in der Feldmark
Rathausmitarbeiter auf den Dienstfahrrädern

Die Gemeinde Oststeinbek liegt im Süden des Kreises Stormarn, direkt angrenzend an die Stadt Hamburg, die Stadt Glinde sowie die Gemeinde Barsbüttel. Oststeinbek hat knapp 9.100 Einwohnerinnen und Einwohner und ist vor allem durch seine sehr gute Anbindung an die Stadt Hamburg und seine Lage im Grünen ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort.

Neben dem Erfahrungsaustausch mit anderen Mitgliedskommunen erhofft sich die Gemeinde Oststeinbek von ihrer Mitgliedschaft in der RAD.SH vor allem neue Ideen sowie Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen. Durch die Gemeinde verläuft die Landesstraße 94, die ein sehr hohes Verkehrsaufkommen aufweist. Rund 19.000 Pkw verkehren täglich durch die Ortsmitte. Vor allem die hohe Lärmbelastung wirkt sich negativ auf die Lebensqualität vor Ort aus.

Gegen den Durchgangsverkehr ist die Gemeinde nahezu machtlos. Bei der Erarbeitung eines innerörtlichen Verkehrskonzeptes hat sich aber herausgestellt, dass rund 40 % des erzeugten Verkehrs gemeindeeigener Quell- und Zielverkehr sind. Entsprechend der Absicht der Gemeindevertretung, künftig den Rad- und Fußverkehr stärker zu fördern, soll vor allem der Anteil der Wege, die innerörtlich mit dem Pkw zurückgelegt werden, reduziert und damit die Lebensqualität in der Gemeinde Oststeinbek
erhöht werden. 2014 hat die Gemeinde Oststeinbek für die Rathausbeschäftigten zwei Dienstfahrräder als Alternative zum Dienst-Kfz angeschafft. Diese werden vor allem für kurze Wege innerhalb der Gemeinde genutzt. Gleichzeitig liefern sie durch die sportliche Aktivität einen positiven Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Darüber hinaus wurden bereits rund 3,5 km ehemals asphaltierte landwirtschaftliche Feldwege, die durch Materialermüdung und Wurzelaufbrüche zum Teil große Schäden aufwiesen, zu einer wassergebundenen Wegedecke umgebrochen. Diese Wege dienen neben der Landwirtschaft vor allem Spaziergängern und Radfahrenden, die im Zuge der Naherholung ihre Freizeit in der Feldmark verbringen. Im Zuge des Umbruchs wurden viele Wege außerdem verbreitert und damit Nutzungskonflikte mit
den landwirtschaftlichen Verkehren reduziert. Das Programm wird fortgesetzt.

KONTAKT:
Gabriele Malone
Stabstelle Controlling
Telefon:  040/713003-31
E-Mail: Iris.hoffmann@oststeinbek.de

Stadt Geesthacht

Radtour der Stadt Geesthacht
Beidseitig nutzbarer Radweg an der Trift
Der Seitenstreifen wurde für Radfahrer und Fußgänger hergerichtet und massiv mit Pfählen vor parkenden Lkw geschützt.

Geesthacht liegt im Südosten Schleswig-Holsteins, östlich von Hamburg am Nordufer der Elbe. Das Stadtgebiet umfasst 33 km². Geesthacht besteht aus 6 Ortsteilen und ist mit einer Einwohnerzahl von rund 30.000 die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Der Radverkehr spielt in Geesthacht eine immer wichtigere Rolle. Im Rahmen des Verkehrsentwicklungskonzeptes der Stadt wurde ein Radverkehrskonzept erarbeitet und von der Ratsversammlung 2014 beschlossen. Jährlich stehen 150.000 € für die Umsetzung von Maßnahmen aus diesem Konzept zur Verfügung. Darüber hinaus werden gesonderte Projekte zur Förderung des Radverkehrs in Geesthacht umgesetzt.

Das bisher umfangreichste Projekt ist hierbei die Radverbindung Freibad – Oberstadt. Die Route soll die beiden Ortsteile Ober- und Unterstadt mit einem Höhenunterschied von 58 m fahrradtechnisch verbinden. Die Steigung von bis zu 9 % hält die Menschen häufig von der Radnutzung auf dieser Strecke ab. Es wurde eine Streckenführung erarbeitet, die ein zügiges und dennoch möglichst unangestrengtes Vorankommen gewährleisten soll. Bisher wurden
Markierungen in Form von Schutzstreifen angebracht, die Fahrbahnführung und der Kfz-Parkplatz neu geordnet und kenntlich gemacht, dazu ein in beide Richtungen nutzbarer Radweg angelegt. Es sollen weitere Maßnahmen auf der Strecke folgen mit Umgestaltung des Straßenraums in Form von Fahrradstraße, Minikreiseln, Fortführung der Schutzstreifen, Vollsignalisierung
am Freibad zur besseren Gliederung der Verkehrsströme und damit verbesserten sicheren Nutzung des Knotens durch Fußgänger und Radfahrer.

Einfache Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für Radfahrende werden unbürokratisch und zügig erarbeitet und umgesetzt. In der Dünenstraße erfolgte ein Lückenschluss. Hier gab es keinen Radweg oder Schutzstreifen, durch starke Lkw-Nutzung weist die Straße Schlaglöcher auf. Am Rand parkten oft Lkw, die die Radnutzung behinderten. Der Seitenstreifen
wurde mit einer wassergebundenen Decke hergerichtet und vor dem Abstellen von Lkw konsequent mit Pfählen geschützt.

Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Öffentlichkeitsarbeit. So hat sich die Stadt Geesthacht in den Jahren 2016 und 2017 mit steigenden Teilnehmerzahlen an der bundesweiten STADTRADELN-Aktion beteiligt und in deren Rahmen eigene Radtouren ausgearbeitet und angeboten. So gab es z. B. eine Feierabend-Radtour „Grüne Vielfalt Geesthacht“ zu den verschiedenen Landschaftsräumen des Stadtgebietes.

KONTAKT:
Anette Platz
Stadt Geesthacht
Fachdienst Umwelt
Telefon: 04152 /13-305
E-Mail: anette.platz@geesthacht.de