Gemeinde Barsbüttel

Fuß- und Radweg zum neuen Nahversorgungszentrum
Fuß- und Radweg zum neuen Nahversorgungszentrum

Die Gemeinde Barsbüttel gehört zum Kreis Stormarn und ist Teil der AktivRegion Sieker Land Sachsenwald. Sie liegt im Osten der Metropolregion Hamburg und besteht aus den 4 Ortsteilen Barsbüttel, Stemwarde, Stellau und Willinghusen mit insgesamt fast 12.500 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Fuß- und Radwegverbindung zum Nahversorgungszentrum

Das im Jahr 2016 fertiggestellte Nahversorgungszentrum der Gemeinde Barsbüttel schafft mit seinem vielfältigen Angebot an Supermärkten, dem Wochenmarkt, einer Drogerie, einer Apotheke und Arztpraxen sowie anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens einen neuen zentralen Anlaufpunkt im Herzen des Ortsteils Barsbüttel. Damit das Nahversorgungszentrum von den südlich und östlich gelegenen Wohngebieten auch ohne Pkw, also zu Fuß oder mit dem Fahrrad, erreicht werden kann, wurde ein lange bestehender Trampelpfad befestigt, beleuchtet und mit ergonomischen Bänken versehen, welche zum Verweilen einladen. Um eine attraktive Atmosphäre zu schaffen, wurden Blumenrabatten angelegt. Da die Wegführung durch die vorangegangene langjährige Nutzung bereits optimiert war, konnten sowohl die aufwendige Planung entfallen als auch die damit verbundenen erheblichen Planungskosten eingespart werden. In erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem privaten Grundstückseigentümer des Nahversorgungszentrums wurde zudem eine Rampe mit Geländer errichtet, um einen barrierefreien Zugang zu den Geschäften zu ermöglichen. Von dem neuen Geh- und Radweg profitiert gleichermaßen das benachbarte AKKU, das Jugendzentrum für „Aktion und Kultur“, der Friedhof und die benachbarte Seniorenwohnanlage.

KONTAKT:
Ricarda Ladage
Stadtplanerin
Telefon: 040 /67072-424
E-Mail: ricarda.ladage@barsbuettel.landsh.de

 

Stadt Kiel

Frühzeitig hat Kiel die Bedeutung des Fahrrads für eine umweltfreundliche Mobilitätspolitik erkannt und kontinuierlich Maßnahmen umgesetzt. Im Ergebnis entstand ein Radnetz mit guter Infrastruktur, das die ganze Stadt umfasst. Neben dem Ausbau klassischer Radwege wurden moderne Führungslösungen, wie Schutzstreifen und insbesondere Radfahrstreifen, realisiert. Die Ausweisung von zahlreichen Fahrradstraßen in ruhigen Wohngebieten, das großflächige Einrichten von Tempo-30-Zonen, die Öffnung von Einbahnstraßen in beide Richtungen für den Radverkehr sowie der Aus- und Neubau eigenständiger Radwege bzw. gemeinsamer Rad-/Gehwege erlauben entspanntes Fahren abseits von Hauptstraßen oder sogar gänzlich ohne Kraftfahrzeugverkehr.

Ein ausgedehntes Veloroutennetz mit durchgängiger übersichtlicher Radwegweisung bietet auch Ortsunkundigen einfache Orientierung auf attraktiven Verbindungen. Während andere Städte erst Radschnellwege planen, baut Kiel schon: die Veloroute 10 u. a. mit Brücken über Hauptverkehrsstraßen und unschlagbar kurzen Fahrzeiten für Ortsteilverbindungen.

An der Optimierung der Ampelschaltungen wird kontinuierlich gearbeitet, um zügiges Vorankommen ohne unnötige Unterbrechungen zu gewährleisten, und am Ziel finden sich Abstellmöglichkeit für das Rad. Ein dichtes Netz der „Kieler Bügel“ erschließt die Stadt, ergänzt durch Bike-and-Ride-Anlagen an den Bahnhöfen sowie vielen Bushaltestellen. Und am Hauptbahnhof bietet die Radstation „Umsteiger“ eine bewachte Abstellanlage, Radverleih sowie Radreparatur und Verkauf von Fahrradzubehör.

Zur Planung einer Radtour gibt es einen Fahrradstadtplan. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Radtourenvorschläge der Stadt Kiel, erhältlich als Flyer oder auch als Download-Track. Beispielsweise die Tatort-Tour auf den Spuren von Kommissar Borowski, die Spielplatztour oder die Strandtour. Ein besonderes Erlebnis ist die kilometerlange Fahrt direkt am Fördeufer entlang. Bei maritimer Atmosphäre Seeluft schnuppern… welche Stadt kann das schon bieten? In Kiel macht Radfahren einfach Spaß!

Durch ein Fußwegeachsen- und Kinderwegenetz werden die einzelnen Ortsteile verbunden und die jeweiligen Wohnquartiere mit Schulen, Bus- und Bahnhaltestellen, Supermärkten sowie Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, Kindertagesstätten sowie Sport- und Spielstätten erschlossen. Bei der Planung werden die Bürgerinnen und Bürger beteiligt und für die Kinder gibt es ein Wegetagebuch. Die Auswertung und die Vorschläge fließen mit Handlungsschwerpunkten in die Weiterentwicklung des Konzepts

KONTAKT:
Uwe Redecker
Radverkehrsbeauftragter
der Landeshauptstadt Kiel
Geschäftsführung Kieler Fahrradforum
Telefon: 0431/901-2251
E-Mail: Uwe.Redecker@kiel.de

Christian Stamer
Ansprechpartner für Fußverkehr der Landeshauptstadt Kiel
Telefon: 0431/901-2249
E-Mail: Christian.Stamer@kiel.de

OBEN:
Der „Umsteiger“ mit bewachter Abstellanlage, Radverleih sowie Reparatur und Verkauf von Fahrradzubehör

DARUNTER:
Beispiele für Fahrradstraße und Radfahrstreifen im Zentrum der Stadt.